Henry Altmann

Henry Altmann, Foto: Chr. Schüppler

Henry Altmann, Foto: Chr. Schüppler

Henry Altmann (Bass, Perkussion, Mandoloncello, Glockenspiel, Klavier, Komposition):
Der Allgäuer Nachfahr französischer Zigeuner studierte in Hamburg und New York und lebte in Paris und Dresden, wo er für das Staatstheater TJG und das Festspielhaus Hellerau spielte und komponierte.

Neben Filmmusik (u. a. Unis à Tunis – Die Tunisreise 2.0, Gaudere in Barcelona, Paula Modersohn: In einem Atemzug … von der Antike zur Moderne, Der Morgen der Romantik – Philipp Otto Runge) und Theater in Hamburg, Dresden und Palermo stehen Kompositionen für die NDR Bigband und ein Streichquintett für das Prager Tanzfestival 4 dny. Henry Altmann hatte die musikalische Leitung bei „Herman & Tietjen“, für die er auch Arrangements schrieb. Ferner arbeitete er für und spielte mit u. a. Peter Brötzmann, Gianni Gebbia, Pascal v. Wroblewsky, Iris Moore und Ladi Geisler und Latin-Grammy-Gewinner Arturo Martínez Cabrera zusammen.

Sein Projekt Alphabet City erhielt 1997 einen Förderpreis des Freistaates Sachsen, Schubert-Echo 1998 den 1. Trude-Unruh-Preis.
Mit seinem Ensemble La KaffeehausAvantgarde („die schönste Musik zwischen Tango und Punk“ Hamburger Morgenpost) setzte er seine weit reichenden musikalischen Interessen in bislang drei Programmen um: Amuse Keule (Variationen über einen Allgäuer Zwiefacher), Billie im Europaschrank (eine musikalische Spurensuche der (europäischen) Komponisten von Billie Holiday), Il cinema degli…… („weiter geschriebene“ Filmmusik).

In seinem hochkarätig besetzten Quartett La Grande Bleue verfolgt er einen Mix aus Mittelmeer, Lateinamerika, Olivier Messiaen, Tango und Bach.

 

Links:
La Grande Bleue
La KaffeehausAvantgarde
Trio Macchiato