Pressespiegel zum Programm „Jüdische Märchen“

Pressespiegel: Das schreibt die Presse zum Programm „Jüdische Märchen“ (Auswahl)

 

„Die Märchen erzählen uralte Weisheiten, sind farbig in ihrer Erzählstruktur. Das fängt auch die sonore, warmherzige Stimme von Paula Quast wunderbar ein und wird in der untermalenden Musik von Altmann in ein wohliges, bildintensives Klangnetz gehüllt.
Quast liest mit einer Stimme, die energiegeladen ist und dann wieder von Melancholie gezeichnet, von Mystik umwoben und von Humor gekitzelt, die immer aber dramatisch auf das Ende der Geschichte zuspitzt.
Altmanns Interpretationen sind manchmal galoppierend, meist aber zurückhaltend untermalend. Die Musik lässt Emotionen in den Raum ziehen. Die Geschichten zeichnen Charaktere, kantig, tölpisch, schelmisch, weise, gerissen, intrigant, machtbewusst und bilden so die Vielfalt der Menschheit ab.“
Stephan Querfurth, Braunschweiger Zeitung, 18.10.2018

„Die Hamburger Schauspielerin nahm ihr Publikum in den nächsten anderthalb Stunden mit in eine faszinierende Welt, in der sich Humor und alte Lebensweisheiten ergänzten. […] Die Auswahl der von ihr vorgetragenen jüdischen Märchen umfasste unterschiedliche Erzähltraditionen, etwa der sephardischen oder aschkenasischen Überlieferung. Eine Besonderheit des Lesungsabends war die klangmalerische Unterstützung durch Henry Altmann. Die Beiträge des Multiinstrumentalisten beschränkten sich nicht nur auf Zwischenspiele, sondern er lieferte während der Lesepassagen die jeweils passende musikalische Ergänzung. […] Paula Quast trug die Märchen mit Bedacht vor, ließ Raum zwischen den Zeilen und bot dem Publikum so die Möglichkeit, den Geschichten vor dem inneren Auge Gestalt zu verleihen.“
Christoph Beyer, Neue Osnabrücker Zeitung, 02.12.2017

„Mit ihrer Erzählweise interpretierte Paula Quast. Sie setzte gekonnt Pausen, betonte dramatische Änderungen, drückte Angst, Genugtuung, Zittern, Verlogenheit, Gier und Liebe aus, weckte Erwartungen und Ergriffenheit. Sie unterdrückte in den finalen Sätzen auch nicht ihr eigenes Vergnügen an diesen Endungen. […] Ihre Stimme ist tief und
warm, ihre Sprechweise klar und deutlich.
In den Sprechpausen erklang Musik, dann dominanter, dramatischer, lauter. Aber auch zum Vortrag, da zurückhaltender, sanfter, keineswegs weniger dramatisch. Henry Altmann ist ein Musiker, der gekonnt den Worten fein gewobene, reichhaltige Stimmungen ausdrückende Klanggewebe unterlegte. Er ist ein von Theatern, Festivals und Musikerkollegen gefragter Instrumentalist, so vielseitig wie virtuos. An diesem Abend führte er wie die Märchenerzählerin in eine doch fremde, jüdische Denkweise ein.“
Hans Karweik, Wolfsburger Nachrichten, 08.03.2017

„Jüdische Märchen haben eine Moral, ein tiefer Sinn zeichnet sie aus und auch oft eine gehörige Portion Humor. […] Die warme Erzählerstimme von Paula Quast lud die Zuhörer dazu ein, tief in die Geschichten einzutauchen. Henry Altmann begleitete jedes Wort mit dem passenden Klang und hatte dafür eine Vielzahl von Instrumenten dabei. Er beeindruckte das Publikum mit seiner Vielseitigkeit und Präzision.“
Hessische Niedersächsische Allgemeine, 15.11.2016

„Vor Fantasie sprühend und minimalistisch, humorvoll und düster, poetisch und schrill – all das war dieser Abend. Und eigentlich noch viel mehr, nämlich eine atmosphärisch dichte Reise in eine Gedankenwelt, die archaisch und zeitlos modern zugleich daherkam […] Oder wie die Künstlerin es selbst wohl nennen würde: Sie stellte eine Auswahl an Charakterstudien vor. […] Paula Quast, die der Veranstaltung mit ihrer tiefen, hervorragend geschulten Schauspielerstimme, ihrem akzentuierten, hochprofessionellen Vortrag einen unverwechselbaren Stempel aufdrückte. Die Art und Weise, in der sie einzelne Worte und Sätze betonte, Pausen setzte, das Gesagte mit ihrer Mimik unterstrich, unspektakulär, aber äußerst geschickt die Dramaturgie aufbaute – das wirkte, ohne jemals aufgesetzt oder gar aufdringlich zu erscheinen.“
Rhein-Zeitung Rhein-Lahn-Kreis, 13.10.2016

„Gebannt verfolgte das Publikum im Stadtmuseum die Lesung von Paula Quast, die jüdische Märchen lebendig werden ließ – und zwar so, dass kein Wort verloren ging. Im Duo mit dem Musiker Henry Altmann entstand ein Klangteppich, in dem die dunklen, verhaltenen Töne überwogen. Melancholisch grundiert sind viele dieser Geschichten, die von Armut und Schicksalsergebenheit handeln, manchmal gewürzt mit lapidarem Witz. Ein glückliches Ende ist keineswegs garantiert. […] Geschickt setzt die Erzählerin Pausen, sinnt einzelnen Sätzen nach, gestaltet unterschiedliche Stimmen, ohne je zu überzeichnen.“ Lesen Sie den gesamten Artikel.
Annette Schroeder, Rhein-Sieg-Rundschau, 18.05.2016

 


Der Pressespiegel zum Programm „Jüdische Märchen“ wird unregelmäßig ergänzt. Sollten Sie in Ihrer lokalen Zeitung oder in einem anderen Medium einen Bericht über einen Auftritt von Paula Quast finden, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie ihn uns zumailen – buero@paula-quast.de – würden.